Internationale Freiwillige in Deutschland ("Euro-Freiwillige")

Die Begegnung und der Austausch von deutschen und von Freiwilligen aus europäischen und anderen Ländern ist ein wichtiges Element von "Brücken bauen in Europa - Freiwillig Teilen und Dienen". Deshalb können junge Erwachsene aus anderen Ländern in Deutschland ebenso einen sozialen Dienst leisten wie ihre deutschen "Kollegen" im Ausland.

Die Freiwilligen aus anderen Ländern bewerben sich in der Regel über die europäischen Koordinations- und Aufnahmestellen des ICE. Die Vorbereitung auf den Dienst erfolgt - der Vorbereitung der deutschen Freiwilligen vergleichbar - im Verlauf von 4-6 Wochen mit soziokultureller Einführung und Sprachkurs.

Bisher waren Freiwillige aus Belgien, Frankreich, Großbritannien/Nordirland, Irland, Kroatien, Litauen, Norwegen, Polen, Rumänien, Russland, Schweden, Serbien, Slowakei, Spanien, Tschechien, Ukraine, Ungarn und Usbekistan, sowie aus Korea und Togo in Deutschland tätig.

Derzeit sind rund 40 Freiwillige aus verschiedenen west-, mittel- und osteuropäischen Ländern in deutschen Sozial- und Bildungseinrichtungen tätig.

Die rechtliche Basis bieten der "Jugendfreiwilligendienst" (ehemals Freiwilliges Soziales Jahr/FSJ), oder der "Europäische Freiwilligendienst" der EU. Dienststellen in Deutschland sind u.a. Altenheime, Heime und Werkstätten für behinderte Menschen, Kindergärten und Zentren der regionalen und internationalen Jugend- und Erwachsenenbildung.


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