Brief einer russischen Babuschka

Was der Dienst der Freiwilligen bewirkt, darüber gibt beispielhaft der Brief einer russischen Babuschka (Großmutter) Auskunft. Ihr Enkelkind liegt in einem Heim für schwer mehrfachbehinderte Kinder in Pawlowsk nahe St. Petersburg, in dem mehrere Freiwillige tätig sind. In den Auswirkungen der marxistischen Doktrin über Generationen hin sind schwerbehinderte Kinder immer noch nicht förderungswürdig, da sie nicht produktiv sind.

Die Babuschka schreibt an den ICE:
Verehrte Damen und Herren !

Ich möchte Ihnen und Ihren Freiwilligen, die im Kinderheim Nr. 4 in der Stadt Pawlowsk bei St. Petersburg arbeiten, meine tiefe Dankbarkeit ausdrücken. Meine Enkelin Mascha Sojref lebt seit dem Tod ihrer Mutter in diesem Heim im Haus Nr. 4, wo die am schwersten behinderten Kinder sind. Ich besuche sie und sehe, wie mit der Ankunft Ihrer jungen Leute das Leben der Kinder mit Herzenswärme und rührender Sorge um sie bereichert worden ist.
Ihre jungen Frauen und Männer sind sehr zärtlich und aufmerksam zu den Kindern. Die Kinder lieben sie und freuen sich über ihr Kommen.
Ich danke auch den Eltern, die diese barmherzigen Bürger Deutschlands erzogen haben.

In Dankbarkeit,

Rufina Alexandrowna, St. Petersburg, 18.11.1996

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